Mittwoch, 22. Feb. 2012, 19:26 Uhr

Geschichte

1970: Gründung der Handballabteilung unter dem Dach des Quakenbrücker Turn- und Sportvereins auf Initiative des damaligen Hauptschullehrers Dietmat („Charly“) Berger. Erste Mannschaft dieser jungen Abteilung war eine männliche B-Jugend, die aus einer Schülermannschaft hervorgegangen war. Das Training findet anfänglich in der alten Sporthalle an der Burg statt.

1972: Mit 1. Herrenmannschaft, die aus der früheren B-Jugend und weiteren Quereinsteigern gebildet wird, nehmen die Quakenbrücker Handballer am Spielbetrieb der Kreisspielgemeinschaft Osnabrück / Tecklenburg Land teil. Mangels einer genügenden Anzahl von Sporthallen werden die Punktspiele in Form von kleinen Turnieren (je Mannschaft 2 Spiele a 2 X 15 Minuten) ausgetragen. Ergänzend zur Wintersaison wird zusätzlich noch eine Sommersaison Kleinfeldhandball auf Rasen bzw. Schlacke- oder Hartplätzen gespielt.

1976: Die KSG Os weicht von den Spielen in Turnierform ab und macht lediglich eine Wintersaison. Das bedeutet für die Quakenbrücker Handballer, dass sowohl die Auswärtsspiele als auch die Heimspiele in Osnabrücker Hallen ausgetragen werden müssen, da keine handballtaugliche Halle in Quakenbrück zur Verfügung steht. Trotz der wöchentlichen Fahrten nach Osnabrück hält die Truppe aber zusammen und stellte sich dieser Belastungsprobe.

1978: Für „Charly“ Berger ist die Saison 1978/79 die letzte Amtsperiode. Aus zeitlichen Gründen übergibt er die Abteilungsführung an Reiner Dehnen, der seit 1975 in der Herrenmannschaft aktiv ist. Aber auch die nun beginnende „trainerlose“ Zeit sollten die Handballer gut überstehen. Als letzte Amtshandlung sorgt „Charly“ Berger dafür, dass die Heimspiele in der Ankumer Sporthalle „Am Kattenboll“ ausgetragen werden können, so dass die wöchentlichen Fahrten nach Osnabrück zumindest teilweise entfallen. Ein weiteres Highlight dieser Saison ist der Aufstieg in die 3. Kreisklasse.

1979: Arbeitsteilung ist angesagt: Reiner Dehnen wird der Arbeitsaufwand zu gross und übergibt die Abteilungsleitung Karl-Heinz Banko und übernimmt selbst die Aufgabe des Spielwarts.

1980: Eine letzte Saison (80/81) werden die Heimspiele in der Ankumer Sporthalle ausgetragen, denn die sehnsüchtig erwartete Grossraumsporthalle in der Jahnstrasse befindet sich im Bau.

1981: Dieses jahr bringt einige positive Veränderungen für die Handballabteilung. Erstmalig können die Heimspiele in der neuen Artlandsporthalle ausgetragen werden. Ausserdem wird auch eine 2. Herrenmannschaft zum Punktspielbetrieb gemeldet. Ein grosser Schritt wird mit dem Wechsel von der Kreisspielgemeinschaft Osnabrück / Tecklenburg-Land zu der Kreisspielgemeinschaft Cloppenburg / Vechta vollzogen. Damit ist die Zeit der langen Wege zunächst einmal vorbei, denn nun sind mit Dinklage, Vechta, Lohne, Holdorf u.a.m. alle Anfahrten nur noch ein „Katzensprung“.
Ebenso hat auch die trainerlose Zeit der Handballer ein Ende. Mit Wolfgang Riebold, kurz auch „Dok“ genannt, erhalten die Handballherren einen engagierten Trainer, der trotz seiner stressigen Arbeit über lange Jahre die Geschicke der Handballabteilung mitlenkt.

1982: Etwas verspätet wird das 10jährige Bestehen der Handballabteilung nachgefeiert. Mit dem Regionalligisten OTB Oldenburg und dem Oberligisten TV Cloppenburg präsentieren die QTSVer Handball vom Feinsten. Das Vorspiel dieser Begegnung bestreiten die neu gebildete männliche A-Jugend gegen den TuS Bersenbrück. Abschliessend wird erstmalig ein Pokalturnier für Vereinsmannschaften von der QTSV-Handballabteilung durchgeführt.

1983: Auf Initiative von Abteilungsleiter Karl-Heinz Banko wird die Hallenhandball-Stadtmeisterschaft ins Leben berufen und die Basketballer werden erster Stadtmeister in dem heute schon traditionellen Turnier. Hervorstechendes Ereignis in der nun schon 13jährigen Geschichte der Handballer ist auch die Bildung der ersten Damenmannschaft unter Leitung von Ralf Brockmeier.

1985: Die 1. Herrenmannschaft schafft es bis ins Kreispokalendspiel vorzudringen. Im Finale musste man sich allerdings dem Gegner Rot-Weiss Damme beugen, der nicht nur das Spiel, sondern auch gleichzeitig die Meisterschaft erringt. Auch die A-Jugendlichen unter Trainer Hans Zech sorgen für Furore und steigen als Vizemeister in die Bezirksliga auf.

1986: Die 2. Herrenmannschaft steigt in die Kreisliga auf und spielt somit in der gleichen Klasse wie die „Erste“.

1987: Reinhold Henemann übernimmt die Rolle des Spielwartes. Während die 1. Herrenmannschaft ganz knapp den Aufstieg in die Bezirksklasse verpasst, muss die Zweite nach einem einjährigen Gastspiel die Kreisliga wieder verlassen.

1991: Die Handballabteilung hat einen Tiefpunkt erreicht. Im Herrenbereich ist lediglich noch eine Mannschaft auf Kreisebene gemeldet. Wolfgang Riebold zieht sich nach 10 Jahren erfolgreicher Trainings- und Betreuungsarbeit vom aktiven Geschehen zurück.

1992: Nach 13 Jahren Abteilungsleiterdasein dankt Karl-Heinz Banko ab und übergibt die Aufgabe an Reiner Dehnen.

1993: Die 1. Herrenmannschaft formiert sich neu. Mit Frank Becker, Stefan Marten, Lutz Griesshammer, Peter Schone und Burkhard Hoffhaus kommen junge Spieler aus der von Axel Tübben trainierten A-Jugend als Verstärkung in die „Erste“. Zusätzlich erhält die Mannschaft mit Ion Chrestea zusätzlich noch eine Verstärkung. Ergänzend hierzu gibt es auch wieder eine 2. Herrenmannschaft.

1994: Bernd Böckmann übernimmt das Training der 1. Herrenmannschaft und hat hervorragende Voraussetzungen für seine Arbeit. Gleich in diesem Jahr gelingt der Mannschaft ein Doppelschlag. Sie werden unangefochten Kreismeister, steigen in die Bezirksklasse auf und gewinnen zusätzlich noch den Kreispokal.

1995: Die 1. Herrenmannschaft kann in der Bezirksklasse gut mithalten. Manfred Hüntling übernimmt die Position des Spielwarts von Reinhold Henemann. Die Handballabteilung feiert ihr 25jähriges Bestehen. Im Rahmen der Hallenhandballstadtmeisterschaft werden alle Handballer der Gründungszeit zu einem Freundschaftsspiel gegen die jungen Handballer eingeladen. Selbstverständlich werden sie dabei von Gründer und Excoach „Charly“ Berger betreut.

1997: Claus-Peter Poppe und Udo Schulz übernehmen die dringend notwendige Jugendarbeit. Durch das Engagement der beiden kommt die Jugendarbeit in Bewegung.

1998: Die „Erste“ wird durch weitere Abgänge arg geschwächt., hält sich aber in der Kreisliga über Wasser.

1999: Wieder einmal gibt es einen Wechsel an der Abteilungsspitze. Reiner Dehnen muss aus beruflichen Gründen kürzer treten. Neuer „Chef“ in der Handballabteilung wird Bernd Böckmann. Sehr erfreulich ist auch die Rückkehr von Claus-Peter Poppe, der nach kurzem „Fremdgehen“ in Lohne wieder nach Quakenbrück zurückkehrt und sich der 1. Herrenmannschaft annimmt. Zeitgleich werden die beiden Herrenmannschaften nach langer Durststrecke wieder durch die eigenen Jugend verstärkt.

2000: Mit etwas Glück gelingt Claus-Peter Poppe mit seiner Mannschaft gleich im ersten Anlauf der Wiederaufstieg in die Bezirksklasse. Auch die Jugendarbeit kommt immer besser in Schwung. Neben einer E,D,C und B-Jugend im männlichen Bereich wird auch erstmalig eine weibliche D-Jugend zum Spielbetrieb gemeldet. Die Handballabteilung feiert ihr 30jähriges Dasein mit einem spektakulärem Spiel. Die Bundesligisten HSG Nordhorn und der TuS Nettelstedt treffen zu diesem Anlass in der Quakenbrücker Artlandsporthalle aufeinander. Vor mehr als 800 Zuschauer zeigen beide Mannschaften ihr ganzes Können.

2001: Die 1. Herrenmannschaft kann im Bezirk kein Spiel gewinnen und steigt wieder ab. Da die Mannschaft im Saisonverlauf viel Pech hatte, wusste sie dennoch zu überzeugen. Wichtigster Punkt ist aber, dass die Mannschaft zusammenbleibt. Die Jugendabteilung boomt weiter und besonders der Mädchen-Bereich findet eine tolle Resonanz. Die männliche C-Jugend schafft unter Trainer Heinz Henemann den Aufstieg in die Bezirksklasse.

2002: Sowohl die 1. Mannschaft, als auch die Zweite, die sich größtenteils aus A-Jugendlichen zusammensetzt, können voll überzeugen und scheitern gemeinsam nur knapp am Aufstieg. Dieses Ziel soll nun endlich im kommenden Jahr erreicht werden.
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